Auf dieser Seite dokumentieren wir den Fortschritt beim Bau unseres Repowering-Projektes am Schneebergerhof im Donnersbergkreis mit jeweils aktuellem Bild- und Videomaterial. Im Laufe des Projekts werden drei Bestandslagen der Typen Enercon E-66 und Vestas V80 rückgebaut und durch zwei neue, leistungsstärkere Anlagen des Typs Enercon E-138 ersetzt.

Repowering Schneebergerhof
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Inbetriebnahme

Nach rund einem Jahr Bauphase konnten die beiden Neuanlagen am Schneebergerhof in Betrieb genommen werden. Aus drei Anlagen des Typs Enercon E-66 und Vestas V80 wurden nach und nach zwei neue Anlagen des Typs Enercon E-138, die fortan für sauberen, grünen Strom in der Region sorgen. Wir danken allen Partnern und Projektbeteiligten für die gelungene Umsetzung!
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Beide Neuanlagen stehen!

Noch vor dem Jahreswechsel waren alle Großkomponenten an WEA 02 montiert und damit der Meilenstein „mechanical completion“ erreicht. In den ersten Wochen des neuen Jahres konnte auch der Innenausbau abgeschlossen werden. Nun laufen die Vorbereitungen für die Netzanbindung. Ab KW 08 wird das Inbetriebnahme-Team vor Ort sein. Auch die WEA 01 steht seit kurzem! Mit der Montage des letzten Rotorblatts ist die Endmontage abgeschlossen. Bis zur Inbetriebnahme stehen noch die erforderlichen Arbeiten für den Innenausbau und die Netzanbindung an.
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Neue Turm-Variante für WEA 01

An einer der beiden neuen Anlagen am Schneebergerhof wird auf eine neue Turm-Variante gesetzt: ein so genannter Hybrid Steel Tower (kurz: HST) mit einer Nabenhöhe von 131 Metern, eine Kombination aus MST (Modularer Stahlturm) und SRT (Stahlrohrturm). Die unteren Sektionen des Turms bestehen aus vorgekanteten Längselementen, die auf der Baustelle zu vollständigen Turmsektionen verschraubt, anschließend übereinandergesetzt und miteinander verbunden werden. Ab einer gewissen Höhe kommen statt weiterer MST-Segmente einteilige SRT-Sektionen zum Einsatz, die auf die unteren MST-Sektionen gesetzt werden. Das HST-Konzept kombiniert die Vorteile beider Turmarten und bietet bessere statische Eigenschaften bei hohen Nabenhöhen als ein reiner MST-Turm.
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Turmbau und Vormontage der Großkomponenten

Auch an WEA 01 ist das Fundament in der Zwischenzeit betoniert und die ersten Arbeitsschritte für den Turmbau haben begonnen. Neben dem fertig errichteten Turm für WEA 02 wurde zuletzt der Großkran für die Montage der Großkomponenten aufgebaut. Ab nächster Woche soll der Kran zugbereit sein. Nach bereits erfolgter Anlieferung von Generator, Nabe und Maschinenhaus läuft derzeit die Vormontage der Komponenten. Aufgrund einzelner Starkwindtage zuletzt gab es kleinere Verzögerungen im Bauablauf.
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Fundament- und Turmbau

Nach erfolgreichem Rückbau und Sprengung der Altanlagen wird derzeit die Errichtung der neuen Anlagen des Typs Enercon E-138 vorbereitet. Für WEA 01 laufen derzeit die Vorarbeiten für die Betonage des Fundaments. Nach erfolgtem Einbau der Sauberkeitsschicht beginnen nun die Arbeiten zur Fudamentbewehrung. An WEA 02 ist der Bauprozess schon weiter fortgeschritten. Die Arbeiten am Fundament sind abgeschlossen, auch der Betonturm steht bereits. Für Mitte November wird die Anlieferung der Stahlturm-Segmente sowie WEA-Großkomponenten erwartet.

Video zur Sprengung

Die erste Sprengung in der Firmengeschichte von wiwi consult haben wir filmisch begleiten lassen. Das daraus entstandene Video widmet sich dem Rückbau der beiden Enercon E-66 Anlagen sowie der Sprengung ihrer Betontürme. Viel Spaß beim Anschauen!
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Recycling des Betonbruchs

Nach erfolgreicher Sprengung laufen derzeit die Aufräumarbeiten. Dabei wird zunächst der zerborstene Turm mit einem Bagger mit Greifzange zerkleinert. Anschließend wird der Bewehrungsstahl vom restlichen Material separiert und in Containern gesammelt und der weiteren Verwertung zugeführt. Mittels einer mobilen Brecheranlage wird der Betonbruch in einem letzten Arbeitsschritt in eine gleichmäßige Korngrößenfraktion überführt und vor Ort gelagert. Das hochwertige Material ist bestens für bauliche Maßnahmen geeignet und wird direkt am Standort zum Bau der Kranstellflächen für die beiden geplanten Neuanlagen verwendet.
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Sprengung der Betontürme

Die Türme der beiden Enercon E-66 sind erfolgreich gesprengt! Bei beiden Sprengungen landete der Turm exakt im berechneten Fallbett. Es war eine der ersten Durchführungen einer WEA-Sprengung mit der Faltspreng-Methode. Durch einen zweiten Sprengsatz auf 1/3 der Gesamthöhe klappte der obere Teil des Turms in entgegengesetzter Richtung zum unteren Teil ein. Diese Methode ist platzsparender als eine herkömmliche WEA-Sprengung. Im nächsten Schritt wird der Beton vom Stahl separiert und anschließend zerkleinert.
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Demontage abgeschlossen

Die Demontage der Altanlagen ist komplett abgeschlossen. Es fehlen nur noch die letzten Abtransporte der Komponenten. In den kommenden Tagen werden die Vorbereitungen für die Sprengungen der beiden Enercon E-66 Türme getroffen. Dafür werden Sprenglöcher, in denen später die Sprengsätze deponiert werden, in den vollständig entkernten Turm gebohrt. Weiter oben, in ungefähr 20-25 Metern Höhe, wird der Turm angesägt und ebenfalls mit Sprengstoff versehen. An dieser Stelle wird der Turm nach erfolgter Sprengung einknicken und in die entgegengesetzte Richtung des unteren Teils fallen. So kann der benötige Platz für das Fallbett reduziert werden.

Drohnenvideo des Rückbaus

Dieses Drohnenvideo begleitet den Rückbau einer Enercon E-66 am Schneebergerhof.
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Es geht los!

Auftakt für unser Repowering-Projekt am Schneebergerhof im Donnersbergkreis! Zunächst wurden die Zufahrtswege ertüchtigt und temporäre Kranstellflächen für den Rückbau der Altanlagen angelegt. Nun werden nach und nach die alten WEA verschwinden. Bevor der Betonturm im letzten Schritt gesprengt werden kann, müssen zuvor Rotor, Gondel und das Stahlsegment des Turms demontiert werden. Abschließend wird das Fundament vollständig aus dem Boden entfernt und die Fläche renaturiert. Der Betonbruch der Altfundamente wird dabei sinnvoll recycelt: nachdem er vom Stahl befreit und in eine gleichmäßige Korngröße zerkleinert wurde, dient das Material zur Herstellung der neuen Kranstellflächen für die E-138. Unser Drohnen-Pilot und Fotograf Seweryn Żelazny hat die ersten Arbeitsschritte begleitet.