Vom Winde verweht

Die Höhenmeter kamen und mit ihnen der bisher stärkste Wind auf der ganzen Tour. Nicht von vorne, aber von der Seite. Ich musste neben Franzi fahren und ihr von der Seite Windschatten geben, damit sie überhaupt vorankam und nicht von der Straße gedrückt wurde. Nebeneinander – auf dem „Highway to Hell“, na klasse. Und die Autos waren teilweise wirklich flott unterwegs, ließen beim Überholen jedoch sehr viel Platz. Nur einmal kam ein LKW beim Überholen gefährlich nahe. Wir kamen im Schneckentempo voran und durch die Böen mussten wir uns mit dem Rad gegen den Wind lehnen, der uns zum Gegenlenken zwang. Alles war angespannt und verkrampft, um das Rad zu halten und weiterzutreten. Aber dann meinte es der Wind doch noch gut mit uns: Er drehte sich und bescherte uns den heftigsten Rückenwind, den wir jemals hatten! Bei lockerem Tritt waren 45 km/h drin, völlig ohne Anstrengung. Und der Wind hielt sich! So hatten wir bereits um 13 Uhr schon wieder die 100 km in den Beinen und blieben wegen vorhergesagtem Regen in Olderfjord auf dem Campingplatz.

Andere Baustellen:

Inbetriebnahme

Nach rund einem Jahr Bauphase konnten die beiden Neuanlagen am Schneebergerhof in Betrieb genommen werden.

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